Am 22. Mai, einen Tag vor dem DFB-Pokalfinale, fand in Berlin die zweite Hartplatzhelden-Konferenz statt. Unterstützt wurden die Hartplatzhelden, eine unabhängige Interessensvertretung für den Amateurfußball, diesmal von treffpunkt verein. Entsprechend war auch treffpunkt verein-Initiator Philipp Lahm vor Ort und nahm an einer Podiumsdiskussion mit der Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, Christiane Schenderlein, teil. Die Botschaft der Konferenz war klar: Eine starke Gesellschaft braucht starke Vereine.
Fast 150 Gäste waren der Einladung von treffpunkt verein und den Hartplatzhelden in die Räumlichkeiten der Robert Bosch Stiftung in Berlin gefolgt, um sich zum Konferenz-Thema „Demokratie beginnt im Sportverein“ auszutauschen. Vertreter und Vertreterinnen von über 40 Vereinen waren anwesend – viele von ihnen gekleidet in Trainingsjacken oder Trikots ihres Heimatvereins.
Nach einem abwechslungsreichen Panel mit treffpunkt verein-Initiator Philipp Lahm, Staatsministerin Christiane Schenderlein, dem Sportsoziologen Ansgar Thiel und der Hartplatzheldin Ute Groth sowie einem Bühneninterview mit VfB Stuttgart-Vorstand Alexander Wehrle zum Thema „Wie kann ein Miteinander zwischen Profifußball und Amateurvereinen aussehen?“ stand am Nachmittag ein buntes Workshop-Programm an: Verschiedene Vereine aus ganz Deutschland, darunter drei Gewinner des Ideenwettbewerbs „Gemeinsam geht besser“ von treffpunkt verein, gaben Einblicke in ihre Arbeit. Es ging um innovative Ansätze zur Gewinnung von Ehrenamtlichen oder besondere Formen der Wertevermittlung im Vereinskontext. Abschließender Programmpunkt war die Ehrung des Würzburger Ehepaars Gudrun und Heinz Reinders für ihre Verdienste rund um die Förderung des Frauen- und Mädchenfußballs.
Neben treffpunkt verein war die Robert Bosch Stiftung Partner der Konferenz. Alle drei ausrichtenden Organisationen – Hartplatzhelden, treffpunkt verein und Robert Bosch Stiftung – haben ein gemeinsames übergeordnetes Ziel: Die Stärkung der Zivilgesellschaft. Die Hartplatzhelden-Konferenz hat wieder ein deutliches Signal ausgesendet, dass man hierfür bei den vielen tausenden Vereinen in Deutschland ansetzen muss – im Fußball und darüber hinaus!